Das Pina Bausch Zentrum entsteht als internationaler Ort für Tanz und Performance, Kunst und Begegnung, Tradition und Zukunftslabore – ein Best-Practice-Beispiel in Sachen Nachhaltigkeit und ein Ort für alle. Mit der Verbindung des denkmalgeschützten Wuppertaler Schauspielhauses und einem flexiblen Neubau entsteht eine interdisziplinäre Kunst- und Kulturinstitution für das 21. Jahrhundert.
bettina.milz@pinabauschzentrum.de
Kunst und Kulturinstitutionen haben eine wichtige Vorbildfunktion bei der Sicherung unserer Zukunft. Wo immer Menschen miteinander ins Handeln kommen und aktiv werden, entstehen auch Zukunft und Optimismus. Als Kooperationspartnerin von transform.NRW möchte das Pina Bausch Zentrum ermutigen! Wir sind Teil der Natur und der Vielheit dieser Welt. Wir stehen nicht darüber. Die Herausforderungen, denen wir zunehmend begegnen, sind nur gemeinsam, in Bewegung, Begegnung und mit Co-Kreation zu bewältigen.


Bereits 2022 wurde im Rahmen der Vorlaufphase für das Pina Bausch Zentrum mit der Erarbeitung einer Nachhaltigkeitsstrategie begonnen. Wichtige Partner*innen sind das Wuppertal Institut und der Szenografie-Bund. Mit Unterstützung der Kulturstiftung des Bundes im Fonds Zero, durch den Fonds ÖkoKult NRW des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, die Sparkasse Wuppertal, die Firma Knipex, die WSW Wuppertaler Stadtwerke und das Goethe-Institut kann eine Nachhaltigkeitsstrategie entwickelt werden.
Durch die gemeinsame künstlerische, technische und wissenschaftliche Pionierforschung wird eine nachhaltige Arbeitsweise fest in die DNA der neuen Kultureinrichtung eingeschrieben – nicht nur auf Basis theoretischer Ziele, sondern erforscht, erprobt und gefestigt durch konkrete Arbeitsprozesse. Dies bietet die große Chance, die Strukturen des Pina Bausch Zentrums von Beginn an nachhaltig zu konzipieren und die vielen beteiligten Künstler*innen, Partner*innen wie auch beteiligte Amateure und das Publikum zu einem neuen nachhaltigen Denken und Handeln zu ermutigen. Die Erfahrung zeigt: Begibt man sich in die Logik von reuse, reduce, recycle verändern sich tägliche Entscheidungen – von der Wiederverwendung eines Bühnenbilds über die Bemessung des ökologischen Fußabdrucks bis hin zur Förderung des „Handabdrucks“, etwa im Festival FRAGILE und in den Szenografieworkshops.
